Verschiedene Kreditkarten für unterschiedliche Situationen

Von   März 25, 2014

Der Satz ist legendär. Er stammt von keinem Prominenten, geschweige denn einer besonders achtenswerten Persönlichkeit. Vielmehr hat er sich einfach „eingebürgert“ im alltäglichen Miteinander.
„Ich zahl mit Kreditkarte!“ Das können Sie tun.
Im Handel, im Hotel, ja sogar im Internet.

An die Herausgeber der Kreditkarten

Denn Sie müssen doch nicht zu jedem Anlass einen ganzen Koffer voller Geld mitschleppen.
Wenn Sie das Aushängeschild des bargeldlosen Zahlungsverkehrs- die Kreditkarte – nutzen können. Als Zahlungsmittel hat sie sich längst weltweit bewährt. Das haben auch die 4 großen Kreditkarteninstitute der Branche; Master Card; Visa; American Express und Diner’s Club erkannt.
Die Kreditkarte ist mehr als nur das Statussymbol des Top Businessman. Sie ist inzwischen in allen Gesellschaftsschichten angekommen.

Beantragung leicht gemacht

Die Voraussetzungen für das Beantragen einer Kreditkarte sind mittlerweile auch überschaubar. Angaben zur Person, ein Nachweis der Einkommensverhältnisse, ein (Giro-) konto sowie ein PostIdent Verfahren zur Legitimation stellen auch für den Otto Normalverbraucher keine unüberwindbare Hürde mehr dar..
Ganz gleich, ob die Anbieter die Kreditkarte persönlich ausgeben (American Express; Diner’s Club) oder über Partnerinstitute (Visa; Master Card).

Verschiedene Kreditarten für unterschiedliche Situationen

Welche Kreditkarte auf Ihre Bedürfnisse am Besten zugeschnitten ist, können Sie anhand der folgenden Übersicht einschätzen. Es gibt nämlich verschiedene Kreditarten für unterschiedliche Situationen. Zum Beispiel…

• Die Debit Card/EC-Karte
• Die Geldkarte
• Die klassische Kreditkarte (Credit Card)
• Die Charge Card
• Die Co Branding Kreditkarte
• Die Prepaid Card
• Die Kundenkarte

Die Debit Card/EC-Karte

Eines der populärsten bargeldlosen Zahlungsmittel, das den meisten sofort einfällt ist die Debit Card. Sie verdankt ihren Namen dem englischen Begriff für Schuldenposten (Debit) und ist eigentlich keine richtige Kreditkarte, obwohl sie in Deutschland und weiten Teilen Europas der bargeldlosen Bezahlung dient. Denn die Debit Card gewährt keinen Kreditrahmen. Alle getätigten Umsätze werden sofort bzw. zeitnah vom Konto per Lastschriftverfahren abgebucht. Die seit 1972 bereits als Scheckkarte eingeführte EC-Karte ist somit nichts anderes als eine Debit Card

Die Geldkarte

Enthält die EC-Karte noch einen zusätzlich integrierten Chip, wird sie zur Geldkarte umfunktioniert. Damit können Sie Ihre EC-Karte über Abbuchungen von Ihrem Girokonto mit einem Betrag von bis zu 200€ aufladen. Das Aufladelimit lässt schon erkennen, dass die Geldkarte nur zur Zahlung von Kleinstbeträgen (z.B. an Automaten) oder in Geschäften geeignet ist.

Kreditkarte erwünscht- Die Credit Card

All diese genannten Varianten mögen auf den ersten Blick bequemes bargeldloses Zahlen ermöglichen. Einer richtigen Kreditkarte im Sinne des Erfinders entsprechen sie jedoch nicht.
Die klassische Kreditkarte (Credit Card) gewährt Ihnen schließlich einen vorher vereinbarten Kreditrahmen. Die getätigten Umsätze bekommen Sie monatlich in Rechnung gestellt (Abbuchung von Ihrem Konto). Bei der Credit Card haben Sie zusätzlich die Option er Ratenzahlung. Die hierfür anfallenden Zinsen werden Ihnen aber auch in Rechnung gestellt.
Und ganz wichtig: Der Mindestrückzahlungsbetrag wird meistens vom Karteninstitut festgelegt.

Die Charge Card

Das unterscheidet die klassische Kreditkarte von der am weitesten verbreiteten Kreditkartenart in Deutschland, der Charge Card. Hier wird Ihnen zwar auch ein bestimmtes Kreditlimit gewährt. Jedoch werden die Umsätze auf einem speziellen Kartenkonto gesammelt. Am Ende des Monats werden diese dann von Ihrem Konto abgebucht. Eine Ratenzahlung ist nicht möglich.

Die Co Branding Kreditkarte

Wer das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden will, ist mit einer Co-Branding Kreditkarte gut beraten. Sie sind Fan eines Fußballvereins? Gehen gern auf Reisen oder Konzerte? Wollen an allen Ecken und Enden finanzielle Vorteile genießen? Das geht nur wenn Sie im Besitz einer Co Branding Kreditkarte sind. Diese Kreditkarten werden von Kreditkarteninstituten in Zusammenarbeit mit einem Verein/Dienstleistungsunternehmen herausgebracht. Sie richten sich speziell an alle Leute, die ohnehin aufgrund persönlicher Neigungen bestimmten Unternehmen zugetan sind und gern in deren Leistung investieren.
Diese Leistungen (Buchen von Konzerttickets; Punkte sammeln bei Payback.; Rechtsschutz für Mietwagen usw.) können damit zu günstigeren Konditionen genutzt werden. Die Karte enthält neben dem Firmenzeichen des Herausgebers auch das Logo des kooperierenden Unternehmens.

Die Prepaid Card

Aus dem Mobilfunkbereich ist Ihnen vielleicht der Einsatz einer Prepaid Card bekannt. Genau nach diesem Prinzip funktioniert auch die Guthabenkarte in der freien Wirtschaft. Sie zahlen Guthaben in einer bestimmten Höhe auf Ihre Prepaid Kreditkarte (z.B. per Bareinzahlung oder Überweisung vom Girokonto) und haben diesen Betrag dann für Ihre Geschäfte zur Verfügung.

Die Kundenkarte

Weniger großen Spielraum im globalen Zahlungsverkehr bietet Ihnen die Kundenkarte. Sie wird meistens von Unternehmen als internes Zahlungsmittel ausgegeben und lockt mit unternehmensinternen Rabatten und Sonderangeboten. Dementsprechend wird sie auch nur vom betreffenden Unternehmen akzeptiert. Die Abbuchung erfolgt einmal monatlich über das Girokonto. Sie haben auch die Möglichkeit der Ratenzahlung (inkl. Berechnung der anfallenden Zinsen).

Jetzt zum Kreditkartenvergleich