Ratenkredite|mehr finanzieller Freiraum

Von   März 30, 2015

Wer von uns kennt keine Situation, in der er mehr Geld braucht, als er gerade zur Verfügung hat. Vielleicht gibt es einen vorübergehenden finanziellen Engpass weil mehrere ungeplante Anschaffungen gleichzeitig notwendig werden, vielleicht wäre die Gelegenheit für ein ganz besonderes Schnäppchen besonders günstig. Es kann auch sein, dass jemand sich einfach einen besonderen Traum erfüllen möchte bevor er die Mittel dafür zusammengespart hat. Was tun in so einer Lage? Die Antwort ist ganz einfach, man nimmt einen Kredit auf? Die klassische Form und weitaus bekannteste Kreditart sind die Ratenkredite.

Wie funktionieren Ratenkredite?

Grundlage der Ratenkredite ist eine feste Kreditsumme, die zu vorher festgelegten Konditionen an den Kreditgeber ausgezahlt und von diesem mit Zinsen zurückgezahlt wird. Zusätzlich fallen in der Regel auch noch Bearbeitungsgebühren an. Die Rückzahlung erfolgt in einem ebenfalls vorher festgelegten Zeitraum in (meist monatlichen) Raten. Es gibt allerdings auch Ratenkredite, bei denen es hinsichtlich der Rückzahlung etwas mehr Spielraum gibt und zum Beispiel Sonderzahlungen oder Aussetzung von Raten möglich sind.

Wer kann Ratenkredite erhalten?

Ratenkredite erhalten in der Regel Privatpersonen. In den allermeisten Fällen brauchen die Kreditnehmer eine Sicherheit. Das kann ein festes monatliches Einkommen, ein als Sicherheit dienender Sachwert oder manchmal auch ein Bürge sein. Viele Kreditgeber prüfen darüber hinaus die Zahlungsmoral und die Bonität ihrer Kunden durch die sogenannte „Schufa-Auskunft“. Die Schufa ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditabsicherung und hat Daten über alle privaten Kredite und Ratengeschäfte im Land. Es gibt aber auch Ratenkredite ohne oder bei negativer Schufa-Auskunft. Allerdings sind diese Ratenkredite in aller Regel sehr teuer, das heißt der Kreditnehmer muss viel höhere Zinsen zahlen, als allgemein üblich. Das ist allerdings auch verständlich, weil die Kreditgeber in solchen Fällen ein wesentlich größeres Risiko eingehen, ihr Geld nicht zurückzubekommen.

Wann machen Ratenkredite keinen Sinn?

Wer Ratenkredite aufnimmt, muss generell in der Lage sein, die monatlichen Ratenzahlungen tatsächlich finanziell schultern zu können. Wer das nicht schafft, weil seine regelmäßigen Einnahmen dazu nicht reichen, sollte unbedingt die Finger davon lassen, Ratenkredite aufzunehmen, um sich nicht immer weiter zu verschulden. Ebenso wenig empfehlenswert sind Ratenkredite, die dazu verwendet werden, anderweitig Geld anzulegen, zum Beispiel Aktien zu kaufen oder ähnliches. Möchte man allerdings den meist sehr viel teureren Dispokredit durch einen Ratenkredit aufzulösen, dann ist das vernünftig. Ratenkredite bekommt man heute entweder über seine Hausbank oder durch andere in- und zunehmend auch ausländische Banken. Auch über das Internet werden Ratenkredite angeboten. Es gibt große Unterschiede, deshalb lohnt sich ein gründlicher Vergleich im Vorfeld.

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